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WaltrAut AnimationIn den letzten Monaten ist viel passiert am Hauptstandort der Emsland Group in Emlichheim. Der Neubau der Walzentrocknungsanlage mit Autoklav (kurz WaltrAut genannt) geht mit großen Schritten voran.

Neben notwendigen Erd- und Entwässerungsarbeiten und dem Abriss von Lagerhallen sind in den letzten Wochen die Pfahlgründungen erfolgreich umgesetzt worden.

Wegen des torfigen Untergrunds mussten für WaltrAut’s Fundament 150 Pfähle bis zu 20 Meter in den Boden gerammt werden. Zudem erfolgte die Montage der Trafostationen. Die Bodenplatte der Anlage ist gelegt und erste Mauerwände wurden errichtet. Trotz Corona-Epidemie und Lierferverzögerungen diverser Lieferanten kann durch intensive Umplanungen die Fertigstellung des Gebäudes kurz nach der Jahreswende erfolgen.


Weiterhin zieht der Bau der Anlage auf dem Firmengelände auch noch viele weitere Arbeiten nach sich. So müssen hunderte Tonnen Stahl in Rohrbrücken verbaut werden, die WaltrAut in die Produktionsabläufe einbindet. Innerhalb diesem riesigen Investitionsprojektes werden große Teile der Infrastruktur überarbeitet und bereits erheblich Vorarbeiten für weitere kommende Großprojekte zukunftsorientiert umgesetzt. „Das Know-How zum Bau dieser Abteilung liefert die Emsland Group durch ihre Mitarbeiter selbst“, erklärt Florian Schmidt-Hickmann, Projektleiter Verfahrenstechnik bei der Emsland Group.
Die „Skyline“ in Emlichheim wächst also. Insgesamt hat der Baukörper eine Grundfläche von ca. 750 m² und erreicht eine Höhe von über 31 Meter. Der integrierte Treppenturm aus Stahlbeton erreicht eine Höhe von knapp 34 Meter.


WaltrAut, mit einem Invest von über 33,9 Mio. Euro, ist eine neue Trocknungsanlage, in der aufwendig in Druckreaktoren Kartoffel- und Erbsenstärke physikalisch und chemisch modifiziert und getrocknet werden, um höchsten Ansprüchen in technischen Anwendungen zu genügen. Die hier erzeugte umfangreiche Produktpalette findet sowohl in der Tensid- und Textilbranche, als auch in weiten Bereichen der Bau- und Klebstoffbranche verschiedenste Einsätze.


In dem Neubau werden nach Fertigstellung die aktuell modernsten Anlagen und Maschinen verbaut und zu einer Gesamtanlage zusammengesetzt. Eine Inbetriebnahme ist gegen Ende des Jahres 2021 geplant.