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Johannes Spykmann Daniela Kösters Gerrit Jan Wesselink Daniela De Ridder Heike Ruters Udo Hinkelmann und Gerd Will

Bei ihrem Besuch der SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Daniela De Ridder, dem SPD-Landtagsabgeordneten Gerd Will, dem SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Johannes Spykman sowie der Bürgermeisterin aus Emlichheim Daniela Kösters kamen die Delegierten ins Gespräch über das Unternehmen und die Zukunftsperspektiven für die regionale und internationale Wirtschaft.

 

Gemeinsam mit den Geschäftsführern der Emsland Group um die Herren Udo Hinkelmann, Gerrit-Jan Wesselink und Peter Höning sowie den Betriebsratsvorsitzenden Herrn Berthold Lammers und Berthold Reiners machten sich die Gäste ein umfassendes Bild der Unternehmensgruppe. Hinsichtlich der besonders breiten und internationalen Aufstellung sowie dem fast 90-jährigen Bestehen wurde der Emsland Group einen großen Beitrag für den Erfolg der Region zugeschrieben. „Die Emsland Group konnte nach der vergangenen Krise die Arbeitsplätze sichern und so maßgeblich zum Erfolg unserer Region beitragen. Es freut mich sehr, dass das Unternehmen wieder so erfolgreich aufgestellt ist. Als Bildungspolitikerin freut mich besonders, dass hier 2017 alle ausgeschriebenen Ausbildungsplätze besetzt wurden und auch Bachelor-Absolventen mitarbeiten und lernen. Ebenso wichtig, dass hier auch im eigenen Betrieb geforscht und weiterentwickelt wird. Sowohl die Nachwuchskräftegewinnung als auch Forschung und Innovation sind wichtige Faktoren für eine erfolgreiche Zukunft, wovon insbesondere die Grafschaft Bentheim und das Emsland langfristig profitieren“, erklärt Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems. So wurde in dem Zuge über die Gewinnung von qualifiziertem Fachpersonal und damit einhergehenden „weichen Standortfaktoren“ gesprochen, die den Beschäftigten jenseits des Arbeitsplatzes eine hohe Qualität im Lebensumfeld versprächen.

 

Neben dem weltweit schwieriger werdenden Vertriebsumfeld kamen die Geschäftsführer auch auf Regularien vor Ort zu sprechen. Unter anderem wurden die hohen Auflagen angesprochen, die mit der Entsorgung der mit den angelieferten Kartoffeln anfallenden Erde einhergehen. Zur Lösung sollen Briefings an die Abgeordneten erfolgen, die sich der Thematik auf politscher Ebene annehmen wollen.

 

Im Anschluss der Gesprächsrunde machten sich die Besucher vor Ort ein Bild der Forschungs- und Entwicklungsabteilung und zeigten sich beeindruckt: „Die zahlreichen Einsatzgebiete der Kartoffelstärke, aber auch die aus dieser Knolle gewonnen Proteine und Fasern, sind höchst vielfaltig. Von Nahrungsmittel und hier vor allem bei veganen Produkten, über Papier, Klebstoffe und Textilien oder gar umweltschonende Filtertechnologien – es gibt wohl kaum einen Industriesektor, der nicht von der Stärke der Kartoffel profitieren könnte. Das macht auch Forschung, Entwicklung und Innovation in diesem Bereich so notwendig, für die ich mich in der kommenden Legislaturperiode erneut einsetzen möchte“, versichert De Ridder.

 

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