DE | EN

unternehmen bild

Emlichheim, d. 15. April 2013

 

Nach den lang anhaltenden kalten Temperaturen der letzten Wochen haben alle Landwirte mit der Auspflanzung der Kartoffeln begonnen. Je nach Region erfolgt die Bestellung im Schnitt zwei bis vier Wochen später.

 

Damit sind die Erwartungen an die Erntemenge in 2013 sehr gedämpft.

 

Schon im Vorjahr konnte im Segment Stärke die Zielmenge von 90% der ehemaligen Produktionsquote nicht erreicht werden, obwohl sich Stärkegehalt (+1%) und Schmutzgehalt (-1%) sehr positiv auswirkten.

 

Wir erwarten auch für 2013 keine größere Verarbeitungsmenge an Stärkekartoffeln, müssen uns so immer mehr auf Qualität und höchste Wertschöpfung orientieren und werden ausschließlich unsere Key-Kunden versorgen.

 

Im ersten Jahr der Entkopplung von Subventionen können wir resümieren, dass das Auszahlungssystem, welches wir mit unseren Lieferanten und Aktionären erarbeitet hatten, vom Aufbau her funktioniert hat.

 

Im Segment Dehydrate wird uns eine planmäßige Versorgung unserer Werke mit Rohware bis Anfang Sommer 2013 gelingen. Auch hier setzen wir auf eine sichere Versorgung unserer Key-Kunden mit Kartoffelflocken und -granulaten.

 

Um auch in 2013/14 entsprechende Rohware zu sichern, haben wir unseren Anbauern eine ca. 15%ige Preiserhöhung zugestanden.

 

Bedingt durch die generelle Entwicklung der Rohwaren-Märkte erwarten wir für die nächsten Monate steigende Preise für Stärke und Dehydrate aus Kartoffeln.