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umweltmanagement

‚Using nature to create‘ - eine Unternehmensphilosophie, die sich nicht allein auf die Entwicklung und Vermarktung hochwertiger Produkte beschränkt, sondern auch auf die Verantwortung, die wir zum Schutze unserer Umwelt übernommen haben. Wir sehen unsere Philosophie als Aufforderung, durch verantwortliches Handeln und eine nachhaltige strategische Planung Umweltschutz aktiv mitzugestalten.

 

Aus diesem Anspruch heraus werden alle Aktivitäten entlang der Wertschöpfungskette von der Entwicklung bis zur Vermarktung hochwertiger Stärke- und Faserprodukte, Dehydraten und Proteinen kontinuierlich einer Überprüfung auf ihre Umweltauswirkungen hin unterzogen. Damit verbunden ist die Einleitung von Maßnahmen, die eine ständige Verbesserung der Umweltleistung zum Ziel haben. Durch diese Vorgehensweise werden nicht nur Ressourcen geschont, sondern auch Betriebskosten gesenkt. Auch unsere Kunden unterstützen wir in Fragen der umwelt- und ressourcenschonenden Gestaltung ihrer Produktionsprozesse. Vorausschauender Umweltschutz leistet einen sinnvollen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit und Langzeitsicherung unseres Unternehmens.

 

Mit den Umweltzertifizierungen nach DIN EN ISO 14001 hat die Emsland Group einen wichtigen Schritt zur Erfüllung des Integrierten Managementsystems umgesetzt.

 

Projekte der Umwelt zuliebe

Neben zahlreichen Aktivitäten zur Verringerung von Auswirkungen auf die Umwelt entwickelt die Emsland Group auch Produkte auf Basis nachwachsender Rohstoffe, die zum Beispiel synthetische Polymere ersetzen können. In ersten großtechnischen Untersuchungen bereitet der Hamburger Hafen Hafensedimente mit stärkebasierten, bioabbaubaren Flockungsmitteln auf. Die erfolgreich eingesetzte kationische Kartoffelstärke der Emsland Group wurde als technisch ebenbürtig und ökologisch klar überlegen bewertet.

 

Aber auch technische Prozesse zur Ressourcenschonung wurden am Standort Emlichheim umgesetzt. Beispielhaft dafür ist ein einzigartiges Wasserkonzept, welches als BVT (beste verfügbare Technik) in der Lebensmittelindustrie aufgenommen wurde. Es basiert auf der Wasserkreislaufführung von eiweißfreiem Kartoffelfruchtwasser und dem so genannten Prozesswasser aus der Stärkegewinnung. Die genannten Wasserströme durchlaufen verschiedene Verfahrensschritte, um zu einer Qualität zu gelangen, die über den Anforderungen der Trinkwasserverordnung liegen. Dadurch sind Recyclingraten von bis zu 300.000 m³ Wasser pro Jahr möglich. Hier wird nicht nur die Ressource Trinkwasser geschont, sondern gleichzeitig Abwasser eingespart.

 

Das Konzept beruhend auf den Modulen Umkehrosmose, Eindampfung, biologischer Nachbehandlung und Wasseraufbereitung ist ein etablierter Bestandteil der Prozessführung.