DE | EN

unternehmen bild

Das konzernweit integrierte Managementsystem (IMS) leistet bereits seit Jahren einen wertvollen Beitrag zur Sicherung der Unternehmensabläufe bei der Emsland Group. Dabei wird eine effiziente Zusammenführung der Bereiche Qualitäts-, Arbeitssicherheit-, Umwelt-, und Energiemanagement erreicht. Das IMS hat nicht nur im Unternehmen selbst, sondern auch bei unseren Kunden einen sehr hohen Stellenwert und ist für die Emsland Group existenziell.

Zur stetigen Verbesserung der hochgesteckten Ziele der Emsland Group fand nun ein erweitertes IMS-Treffen mit allen Werksbeauftragten im Werk Cloppenburg statt. Der über zwei Tage angesetzte Workshop war der bisher erste und größte seiner Art. Unter den angereisten Teilnehmern waren Qualitäts- und Umweltbeauftragte, Produktionsleiter, Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Energie sowie IMS-Leiter und Beauftragte aus den Werken Emlichheim, Hagenow, Kyritz, Wittingen Wietzendorf, Golßen und Cloppenburg.

Eingeleitet wurde der Workshop durch eine persönliche Begrüßung des Operations Manager Stefan Joppich. Er wies bereits an dieser Stelle auf den hohen Stellenwert des IMS hin und betonte deren Berechtigung und Wichtigkeit. Im Anschluss übernahm der IMS Leiter, Edmund Eilers, das Wort. Er würdigte die zahlreiche Teilnahme und hob hervor, dass dies der erste Workshop bei der Emsland Group sei, wo die Bereiche Qualität, Arbeitssicherheit, Energie und Umwelt zusammen kommen.

 

IMG 1466

 

Nicht nur die Runde, auch die Erwartungshaltung der Teilnehmer war groß. Neben dem gewünschten Erfahrungsaustausch und der Ausweitung des Wissensstandes wurden auch eine Intensivierung der Zusammenarbeit und ein gemeinsames Verständnis genannt. Um genau diese Punkte anzugehen, stand auf der Agenda zunächst eine Gruppenarbeit in den Bereichen Arbeitssicherheit, Qualität, Umwelt und Energie. Hierzu präsentierten die Leiter der jeweiligen Bereiche die wichtigsten Themen mit anschließender Diskussionsrunde. So wurden unter der Leitung von Katrin Neumann, Leiterin Arbeitssicherheit, verschiedene Aspekte zur Vorbeugung von Arbeitsunfällen diskutiert. Auch die Sicherheitshinweise für Chemikalienanlieferungen und die Gefährdungsbeurteilung bei Mutterschutz, psychische Belastung sowie für Fremdfirmen wurden thematisiert. Im Bereich Qualitätsmanagement lag der Fokus von Heinrich Reinink, Leiter Qualitätsmanagement, auf die facettenreichen Themen im Rahmen der Auditierungen. Hierzu zählen Aktivitäten in Bereichen wie SOS-H, Food Fraud, Allergenmanagement, Risiken und Chancen, Gentechnik, Kundenaudits, Qualitätsziele, Pathogenmonitoring sowie der verstärkten Forderung nach Kennzahlen, um nur einige zu nennen. Unter der Leitung von Frauke Berling und Rainer Knoop beschäftigten sich die Bereiche Umwelt & Energie mit den Themen Genehmigungsmanagement, dem Verfahrensablauf Anlagenverordnung und Gewässerschutz sowie Energieeffizienzmaßnahmen und Änderungen der Matrix „Umwelt- und Energieaspekte“.

 

IMG 1481   IMG 1475

 

Als Resümee aus den rollierenden Vorstellungen konnten die Teilnehmer vor allem eines erkennen: Alle Bereiche hängen unmittelbar miteinander zusammen. Viele Punkte gehen zusammen einher oder haben Auswirkungen auf den jeweils anderen Bereich. So können energetische Aspekte direkte Auswirkungen auf die Arbeitssicherheit als auch auf Umwelt- und Qualitätsbereiche haben. Auch hängt Arbeitssicherheit eng mit der Qualität zusammen, und natürlich umgekehrt.

Interessant wurde es anschließend mit der Vorstellung der neuen Datenbank Umwelt-Online, welche für alle Mitarbeiter übers Intranet zur Verfügung steht. Hierin befinden sich u.a. ein umfassendes Rechtskataster sowie Vorschriften und Regelsammlungen zu relevanten Rechtsgebieten. Umwelt-Online ist eine einheitliche, fachübergreifende Arbeitsplattform mit Pflichtenmanagement und Umsetzungskontrolle. Initiiert durch die Arbeitsgruppe „Umwelt-Compliance“ unter Beteiligung der Unternehmensbereiche Forschung & Entwicklung, Technisches Büro, IMS und Werksleitung schafft das Tool Transparenz bei Rechtskonformitäten und eine bessere Akzeptanz und Kommunikationsgrundlage z.B. Behörden gegenüber.

Im Verlauf wurde dann noch das Thema Datenschutz vorgestellt, welches einen immer höheren Stellenwert im Unternehmen einnimmt. Neben der Vorstellung des Datenschutzteams wurden den Teilnehmern auch die umfangreichen Aufgaben der Datenschutzbeauftragten vorgestellt.

Für den Abschluss des ersten Arbeitstages stand ein gemeinsames Abendessen im Asia Restaurant Mongolia auf dem Plan. Bei gutem Essen wurden in geselliger Atmosphäre unter anderem die Highlights des ereignisreichen Tages resümiert, aber auch private und berufliche Neuigkeiten ausgetauscht. Insgesamt herrschte eine tolle Stimmung und bereits am Abend wurde von den Teilnehmern einig festgestellt, einen Workshop dieser Größe einmal im Jahr wiederholen zu wollen.

Der zweite Tag stand ganz im Rahmen von Diskussionen und Austausch über die künftige Auslegung des IMS. Diskutiert wurde die Frage, wie und wo steht das IMS in Zukunft? Zudem gab es individuelle Rückmeldungen der Teilnehmer zu den Erwartungshaltungen.

Eine abschließende Werksbesichtigung des Standortes Cloppenburg schloss einen sehr interessanten und erfolgreichen IMS-Workshop für alle Beteiligen ab.

Vielen Dank an die Kollegen in Cloppenburg, hier hervorzuheben Lore Tapken und Nadine Bredehorn, für die Vorbereitungen sowie an alle Organisatoren rund um Herrn Edmund Eilers.

 

 

IMS 3

            

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

IMS-Gruppenfoto (v.l.n.r):

Lore Tapken, Rainer Knoop, Susanne Brunk, Jürgen Weidhaas, Frauke Berling, Mario Weber, Katja Toedter, Udo Hampusch, Hermann Engbers, Kai Wollschläger, Anne Birkenhake, Ivonne Reiher, Heinrich Reinink, Frank Hoffmann, Berthold Lambers-Heerspink, Katrin Neumann, Sandra Bleumer, Steffen Schweiger, Nadine Bredehorn, Wolfgang Jerke, Susanne Otte, Edmund Eilers, Stefan Joppich, Manfred Nienaber

Es fehlten Michael Schulte, Wolfgang Paeper und Christian Mann.