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Über einen hohen Besuch auf politischer Ebene konnte sich die Emsland Group Ende Juli 2017 freuen. Zu Gast waren Landtagsabgeordnete des CDU-Arbeitskreises für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung.

 

Von der CDU-Landtagsfraktion waren die Herren

 

Reinhold Hilbers; stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtag

 

Helmut Dammann-Tamke; Mitglied des Niedersächsischen Landtags und Sprecher der CDU für Agrarpolitik und Landwirtschaft

 

Hans-Heinrich Ehlen; ebenfalls Mitglied des Niedersächsischen Landtags und ehem. niedersächsischer Minister für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung

 

Christoph Eilers; Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes und Landtagskandidat

 

Frank Oesterhelweg; stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Sprecher für Verbraucherschutz und Tierschutz

 

sowie Herr Carsten Hiebing; Mitglied des Vorstands der CDU-Landtagsfraktion im Niedersächsischen Landtag

 

nach Emlichheim zum Hauptwerk der Emsland Group gekommen.

 

Mit den einleitenden Worten von Herrn Dammann-Tamke wurde die Emsland Group von dem Arbeitskreis Agra als Champion der Agrarwirtschaft hervorgehoben. Aber auch ein Champion benötigt in einigen Bereichen externe Unterstützung. Dies war u.a. Ziel des Besuches, aufzunehmen, wie auf politischer Ebene Support für Unternehmen aus der Agrarwirtschaft geleistet werden kann.

 

Einige Punkte kamen auch bereits während der Unternehmenspräsentation von Herrn Udo Hinkelmann, Sprecher der Geschäftsführung, auf. So wurde über die Bedeutung des Kapitalmarkes für die Emsland Group diskutiert. Hier sprach sich Herr Peter Höning, CFO der Unternehmensgruppe, eine differenziertere Regulatorik aus, die mehr Rücksicht auf kleine und mittelständische Unternehmen mit Finanzierungsbedarfen nimmt. Auch der anwesende Arbeitskreis war sich einig, sich für eine Optimierung der Bankenregulierung einzusetzen.

 

In der anschließend offenen Diskussion wurden von Herrn Gerrit-Jan Wesselink drei wichtige Punkte angesprochen, die der Emsland Group das Wirtschaften nicht vereinfachen. So wurde noch einmal verdeutlicht, dass das Thema der Entkopplung von den Subventionen für die Stärkekartoffeln noch immer nachwirkt. Dies liegt an der sehr ungleichen Umsetzung in den einzelnen EU-Ländern. Während in Deutschland komplett auf Subventionen verzichtet werden muss, fließen in anderen Ländern immer noch Gelder. Dies ist ein großer Nachteil für die Emsland Group im internationalen Wettbewerb. Einfluss hierdrauf, so die Beteiligten, kann dabei aber lediglich auf Europäischer Ebene erfolgen. Dies soll künftig an geeigneter Stelle eingebracht werden.

Des Weiteren wurden die hohen Auflagen angesprochen, die mit der Entsorgung der mit den angelieferten Kartoffeln anfallenden Erde einhergehen.

Hinsichtlich der bestehenden gesetzlichen Vorgaben versprachen die Abgeordneten, Gespräche in den einzelnen Landkreisen zu tragen und sich für Lösungen stark zu machen.

 

Weitere Punkte, die durch den Aufsichtsratsvorsitzenden der Emsland Group, Herrn Gebhardt Bakker, angesprochen wurden, drehten sich um die verkehrstechnischen Gegebenheiten zum geplanten Ausbau der Europastraße 233 sowie um den Einsatz von Pflanzenschutzmittel auf Deutschlands Erbsenflächen.

 

Insgesamt konnte von einer sehr konstruktiven Gesprächsrunde gesprochen werden, die hoffentlich Früchte tragen wird.

 

Mit einem abschließenden Rundgang durch das Emsland Innovation Germany, dem Forschungs- und Entwicklungszentrum der Emsland Group, endete der Besuch der CDU-Landtagsfraktion in Emlichheim.

 

Das Unternehmen bedankt sich recht herzlich für Ihren Besuch!

 

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