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In ersten großtechnischen Untersuchungen bereitet der Hamburger Hafen Hafensedimente mit stärkebasierten, bioabbaubaren Flockungsmitteln auf. Die erfolgreich eingesetzte kationische Kartoffelstärke der Emsland Group wurde als technisch ebenbürtig und ökologisch klar überlegen bewertet. Vorteile für die Hamburg Port Authority (HPA): Die biobasierten Flockungsmittel ersetzen synthetische Polymere auf Basis von Acrylamid, die nur sehr schwer biologisch abbaubar sind.

 

Erste Ergebnisse mit dem neuen Produkt auf einer Kammerfilterpresse der METHA-Anlage zeigen bereits, dass alle wesentlichen Betriebsparameter wie Kuchenwichte, Restfeuchte und Scherstabilität für die Hafenschlickentwässerung eingehalten werden können. Zusätzlich ergeben sich betriebliche Vorteile, wie beispielsweise die Verbesserung geophysikalischer Eigenschaften der entwässerten Schlickprodukte und eine bessere Filterkuchenablösung bei der Kammerfilterpresse - wodurch Betriebspersonal entlastet werden kann.

 

Auch für die Betreiber herkömmlicher Kläranlagen ist das biobasierte Flockungsmittel mittlerweile sehr interessant, denn die neue Düngemittel-Verordnung erschwert ab 2017 den Verkauf von Klärschlamm, der mit erdölbasierten, Acrylamid enthaltenden Polymeren entwässert wurde.

 

Finden Sie hier den Link zur Pressemitteilung der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V..